Faszination Moose

Die Moose der Naturoase Reindobl und Umgebung

Die Naturoase Reindobl ist ein Lebensraum für viele verschiedene Pflanzen und Tiere. Einige davon werden in der Galerie vorgestellt. Da es nahezu unmöglich ist, sich etwas näher mit allen Arten zu beschäftigen wird an dieser Stelle der Schwerpunkt auf die Moose gelegt. Diese Pflanzen gehören zu den sogenannten niederen Pflanzen, weil sie eine relativ einfache Morphologie aufweisen. Sie besitzen keine Wurzeln oder ausgeprägtes Leitgewebe, wie die Gefäßpflanzen. Sie bilden auch keine echten Blüten und gehören damit zu den Kryptogamen, den „versteckten“ Pflanzen. 

Dennoch haben Moose extrem wichtige Funktionen im komplexen System der Natur. Sie speichern Kohlenstoff, nehmen Nährstoffe aus der Luft auf und sammeln Staub. Als Wasserspeicher können sie Starkregen puffern. Sie besiedeln Bereiche, die für andere Pflanzen nicht geeignet sind und schaffen als Pionierpflanzen einen Lebensraum für viele andere Arten. Bei genauer Betrachtung findet man heraus, dass sie eine hochinteressante äußert vielfältige Lebensform sind. Auf den weiteren Seiten werden diese Pflanzen, zu deren Bestimmung man Stereomikroskop und Durchlichtmikroskop mit guten Objektiven benötigt, im Detail vorgestellt. Wesentlicher Schwerpunkt sind dabei die Arten, die in der Naturoase Reindobl vorkommen. Aber auch Arten der Umgebung sollen vorgestellt werden. 

 

Besonderer Dank gilt Frau Martina Pöltl (Graz) und Herrn Ullrich Teuber (Regensburg), die bei dem Thema Moose hilfreich zur Seite stehen sowie Herrn Werner Oertel (Deggendorf) und Herrn Hans-Jürgen Thorns (Deggendorf) für ihre Unterstützung im Bereich Entomologie und Mikroskopie.

 

Liste der für die Moosbestimmung verwendeten Quellen

Atherton, I., Bosanquet, S., & Lawley, M. (2010). Mosses and Liverworts of Britain and Ireland a field guide. Plymouth: Latimer Trend & Co. Ltd.

Düll, R., & Düll-Wunder, B. (2012). Moose einfach und sicher bestimmen. Wiebelsheim: Quelle & Meyer Verlag GmbH & Co.

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Laine, J., Flatberg, K., Harju, P., Timonen, T., Minkkinen, K., Laine, A., . . . Vasander, H. (2018). Sphagnum Mosses The Stars of European Mires. Helsinki: Spagna Ky.

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Nebel, M., & Philippi, G. (2001). Die Moose Baden-Württembergs Band2. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer GmbH & Co.

Nebel, M., & Philippi, G. (2005). Die Moose Baden-Württembergs Band3. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer KG.

Pöltl, M., Berg, C., & Obermayer, W. (2020). Moose bestimmen; Material zum Workshop. Graz: Universalmuseum Joanneum.

Russow, E. (1894). Zur Kenntnis der Subsecundum- und Cymbifoliumgruppe europäischer Torfmoo-se, nebst einem Anhang, enthaltend eine Aufzählung der bisher im Ostbalticum beobachteten Sphagnum-Arten und einem Schlüssel zur Bestimmung dieser Arten. Archiv für die Naturkunde Liv- Ehst- Kurlands -10, pp. 361-527.

Schimper, W. (1858). Versuch einer Entwickelungs-Geschichte der Torfmoose. Stuttgart: E. Schweizerbart's Verlagshandlung.

Smith, A. (2004). The Moss Flora of Britain and Ireland. Cambridge: Cambridge University Press.

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Teuber, U. (2003, 12). Die Torfmoose im Naturschutzgebiet Stockau-Wiesen bei Innenried-Zwiesel. Der Bayerische Wald, pp. 3-9.

Universität Zürich. (n.d.). Swissbryophytes. Retrieved from https://www.swissbryophytes.ch/index.php/de/

 

Bisher identifizierte Arten

Gefundene Tiere